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20.01.19

SPL: Yellow zeigt gegen 2. Spitzenteam auch am Sonntag nochmals viel Kampfgeist

Agnes Rutqvist, Fotograf Felix Walker

Petra Weber, Fotograf Felix Walker

Luana Feller, Fotograf Felix Walker

Svenja Bölsterli, Fotograf Felix Walker

Bereits am Sonntag ging es für Yellow's Frauen weiter mit dem Meisterschaftsprogramm: Mit dem LK Zug empfingen die Winterthurerinnen den aktuellen Meisterschaftszweiten aus der Zentralschweiz, dem man im Hinspiel noch mit 19:40 Toren unterlag.

Ria Jugovic war nach ihrer Verletzung vom Freitag noch nicht wieder einsatzbereit, dafür rückten Petra Weber und Michelle Chevalier wieder ins Kader. Die Vorzeichen für die Partie waren aus Winterthurer Sicht also nicht so gut, aber es schien, als würde genau dies die Mannschaft speziell anspornen.

 

Ab der ersten Minute war Yellow als Kollektiv präsent und zeigte eine starke Leistung. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte sich das Heimteam leicht absetzen und ging mit einer 13:11-Führung in die Kabine.

 

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gäste besser ins Spiel und setzen sich ihrerseits ab der 40. Minuten kontinuierlich vom Heimteam ab. Zehn Minuten vor Schluss lagen die Favoritinnen mit 20:23 in Führung und Yellow schien in dieser Phase stehend K.O. zu sein.

Doch die über die Dauer der ganzen Partie stark haltende Torhüterin Lea Fischbacher hauchte ihrem Team mit einer Reihe von Big Saves neues Leben ein und so gelang es Yellow's Agnes Rutqvist vier Minuten vor Schluss zum 25:25 ausgleichen.

20 Sekunden vor Schluss erzielte Zug das entscheidende 26:25. Yellow's letzter Abschluss verfehlte das Tor und so konnten am Schluss die Gäste jubeln.

 

Die Winterthurerinnen, welche sich mit ihrer beherzten und sehr solidarischen Leistung eigentlich einen Punkt verdient hatten, standen zwar zuletzt mit leeren Händen da, aber immerhin mit der Erkenntnis, dass man selbst mit dezimiertem Kader in der Lage ist auch einem Spitzenteam alles abzufordern.



Kategorie: TopNews

Von: Matthias Müller


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