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11.10.18

SPL1: Auch im dritten Heimspiel keine Punkte

Agnethe Boysen (Bildquelle: Felix Walker, Fotograf)

Nadja Manser (Bildquelle: Felix Walker, Fotograf)

Flavia Kashani (Bildquelle: Felix Walker, Fotograf)

Mit 29:33 verlor das SPL1-Team von Yellow Winterthur gegen die Spono Eagles auch das dritte Heimspiel in Folge und wartet weiterhin auf die ersten Punkte in der laufenden Saison.

 

Yellow startete äusserst unkonzentriert in die Partie und leistete sich eine grosse Anzahl technischer Fehler. Bereits in der 11. Minute und beim Stande von 9:4 für die Spono Eagles, sah sich Trainer Fabian Schäfli deshalb gezwungen, sein erstes Time-Out zu nehmen.

Es dauerte zwar noch einen Moment bis seine Worte Früchte trugen, aber in der Folge fanden die Einheimischen immer besser ins Spiel, holten Tor um Tor auf und kamen, nach zwischenzeitlichem 7-Tore-Rückstand nach 15 Spielminuten, wieder bis auf 3 Treffer an die Gäste aus der Innerschweiz heran. In dieser Spielphase gelang es dem Yellow Rückraum immer wieder erfolgreich, Flavia Kashani am Kreis freizuspielen. Diese wiederum verwerte an diesem Abend ihre Chancen äusserst souverän und hatte am Ende der Partie 10 Tore aus 11 Versuchen auf ihrem persönlichen Konto.

Doch wie schon gegen die LC Brühl, liess Yellow auch die Spono Eagles in den letzten Minuten vor der Pause wieder davonziehen und so stand es beim Seitenwechsel 20:14 für die Gäste, welche kurz vor Spielhälfte, die bis dahin stark aufspielende Judith Matter durch eine schwere Knieverletzung verloren.

 

In den zweiten 30 Minuten zeigte sich Yellow zwar defensiv verbessert, aber die 6-Tore-Hypothek aus der ersten Halbzeit wogen zu schwer. Gegen Ende der Partie verkürzte sich der Rückstand zwar noch einmal auf 3 Tore, doch zu mehr reichte es an diesem Abend gegen einen keinesfalls unwiderstehlichen Gegner nicht mehr.

 

Das Fazit der Partie gleicht jenem vom letzten Sonntag: Wer in der ersten Halbzeit 20 Treffer kassiert, verlässt die Halle selten als Sieger. Bestätigt wurde zwar die positive Entwicklung im Angriffsspiel, aber die Defensive und Torhüterleistungen der Winterthurerinnen sind aktuell eine grosse Baustelle und der Hauptgrund, warum Yellow am Ende wieder mit leeren Händen dastand.

 

Bereits diesen Samstag steht für die Winterthurerinnen der nächste happige Brocken auf dem Programm, trifft man doch auswärts auf den LK Zug.



Kategorie: TopNews, Frauen - Premium League

Von: Matthias Müller


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