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27.01.19

Yellow SPL1: Ein Spiel zum Vergessen

Yellow’s Frauen verlieren auswärts gegen den HV Herzogenbuchsee deutlich mit 22:31 Toren und beenden somit die SPL1-Hauptrunde, wie im letzten Jahr, auf Platz 6.

Schon zum Voraus war klar, dass der Ausgang der Begegnung zwischen den beiden Tabellennachbarn keinen Einfluss auf die Schlussrangliste der NLA Hauptrunde und damit den Spielplan der kommenden Auf-/Abstiegsrunde haben würde.

Aus diesem Grunde hatte Yellow das Kader auch mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ergänzt, um einigen angeschlagenen Akteurinnen eine Pause zu gönnen.

 

Nachdem die ersten Minuten beidseitig geprägt waren von wenig überzeugenden Abschlussversuchen, fand das Heimteam so ab der 10. Minute der ersten Halbzeit besser ins Spiel und lag nun immer mit bis drei bis vier Toren in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte Herzogenbuchsee den Vorsprung weiter ausbauen und so ging es mit 14:9 Toren in die Pause.

Offensiv war bei Yellow in diesen ersten 30 Minuten mit vier Holztreffern sicherlich auch etwas Pech im Spiel, hinzu gesellte sich aber auch eine grosse Portion Unkonzentriertheit, was sich im Auslassen zahlreicher bester Abschlussmöglichkeiten und einer beträchtlichen Anzahl technischer Fehler manifestierte.

In der Defensive agierten die Gelben bereits ab der ersten Minute mit viel zu wenig Einsatz um dem druckvollen Spiel der Bernerinnen ernsthaft etwas entgegenzusetzen.

 

Dies sollte sich auch in Hälfte zwei nicht ändern, ganz im Gegenteil: Kaum waren in dieser knapp 10 Minuten gespielt, lag das Heimteam mit 20:10 Toren bereits entscheidend in Führung. Danach passierte in diesem Spiel nicht mehr viel Nennenswertes. Das Geschehen plätscherte vor sich hin, bis die Schiedsrichter beim Stand von 31:22 Toren für das Heimteam abpfiffen.

 

Auch wenn es in dieser Partie um nichts mehr ging, war der Auftritt von Yellow mehr als nur dürftig und kein Vergleich dazu, wie sich die Mannschaft vor Wochenfrist gegen das Spitzenteam aus Zug präsentiert hatte.

Das junge Team von Herzogenbuchsee hingegen nutzte die Partie, um für die in zwei Wochen beginnende Auf-/Abstiegsrunde Selbstvertrauen zu tanken. Es fiel an diesem Abend auf, dass die Bernerinnen nicht mehr so stark von der routinierten Sarah Baumgartner abhängig sind, sondern dass junge Spielerinnen wie Mareike Müller und Laura Bieri in dieser Saison einen Schritt nach vorne und so die Mannschaft ausgeglichner gemacht haben.



Kategorie: TopNews, Frauen - Premium League

Von: Matthias Müller


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